TÜV-Checkliste: So bereiten Sie Ihr Auto auf die Hauptuntersuchung vor

Viele Autofahrer nennen die regelmäßige Fahrzeugprüfung in Deutschland „den TÜV“. Das amtliche Verfahren heißt jedoch Hauptuntersuchung (HU). TÜV-Unternehmen gehören zu den anerkannten Stellen, die sie durchführen; auch andere zugelassene Überwachungsorganisationen nehmen dieselbe gesetzlich geregelte Prüfung ab. Vorbereitung bedeutet daher, das Fahrzeug für die HU bereitzuhalten – nicht die private Checkliste eines bestimmten Unternehmens zu erfüllen.
Kategorie
TÜV & Legal Germany
Aktualisiert
Aug. 2026
Praxis-Hinweis
Rechtliche Fahrzeugtermine sind einfacher zu managen, wenn Datum, Dokument und Folgeaufgaben an derselben Stelle sichtbar bleiben.
Fahrnex Faktencheck
Faktencheck & Quellen
Der Artikel verwendet den amtlichen Begriff Hauptuntersuchung, vermeidet Bestehensgarantien, trennt gesetzliche Reifenwerte von Empfehlungen und gibt Mängelklassen sowie Monatsfrist der Nachprüfung korrekt wieder.
| Geprüfte Aussage | Evidenzbasis | Redaktionelles Ergebnis |
|---|---|---|
| Zweck und Prüfberechtigung | Anlage VIII StVZO | HU als gesetzliche Untersuchung durch anerkannte Prüfstellen beschrieben. |
| Prüfumfang | Anlagen VIII und VIIIa StVZO | Verkehrssicherheit, Umweltverträglichkeit und Vorschriften von einer bloßen Sichtcheckliste getrennt. |
| Mängelklassen | Anlage VIII Nummer 3.1.4 StVZO | Ohne, geringe, erhebliche, gefährliche und verkehrsunsichere Ergebnisse getrennt. |
| Nachprüfung | Anlage VIII StVZO | Monatsfrist und Vorlage des Berichts genannt. |
| Praktische Vorbereitung | HU-Hinweise von TÜV NORD und DEKRA | Unterlagen und Eigenkontrollen als Vorbereitung, nicht als Plakettengarantie formuliert. |
Redaktionelle Prüfschritte
- HU von der Marke TÜV unterschieden
- Bestehensgarantien und unbelegte Ausfallbehauptungen entfernt
- Unterlagen für reguläre HU und Nachprüfung getrennt
- Mängelklassen und Folgen an StVZO geprüft
- Gefährliche Eigenprüfungen ausgeschlossen
- Unterschiede von Elektro- und Verbrennungsfahrzeugen berücksichtigt
- Interne Links auf veröffentlichte deutsche Artikel beschränkt
Redaktionell geprüft am 18. August 2026. Quellen:
Die Redaktion hat amtliche Quellen und die Fahrnex-Produktlogik abgeglichen. Der Beitrag ersetzt keine technische, rechtliche oder steuerliche Einzelfallberatung.
Eine sorgfältige Eigenkontrolle kann offensichtliche Defekte, fehlende Unterlagen oder unsichere Symptome vor dem Termin aufdecken. Eine neue Prüfplakette lässt sich damit nicht garantieren. Prüfingenieure beurteilen Verkehrssicherheit, Umweltverträglichkeit sowie die Einhaltung von Bau- und Wirkvorschriften mit vorgeschriebenen Verfahren und Geräten. Verdeckte Schäden, gemessene Bremsabweichungen oder Strukturmängel zeigen sich möglicherweise erst in der amtlichen Prüfung.
Die kurze Antwort
Prüfen Sie vor der HU Fälligkeit und Termin, legen Sie Zulassungsbescheinigung sowie Nachweise für Umbauten bereit und kontrollieren Sie Licht, Reifen, Sicht, Gurte, Hupe, Warnanzeigen, Kennzeichen, Lecks und vorgeschriebene Ausrüstung. Führen Sie keine gefährlichen Brems-, Unterboden- oder Fahrwerksprüfungen zu Hause oder im öffentlichen Verkehr durch. Bei sicherheitskritischen Problemen an Bremsen, Lenkung, Reifen oder Warnsystemen ist vor der Fahrt zur Prüfstelle eine fachliche Diagnose nötig.
Wichtig: Diese Checkliste hilft, ein gepflegtes und vollständig dokumentiertes Fahrzeug vorzuführen. Sie verspricht keine Plakette, und kosmetische Vorbereitung darf keinen Sicherheitsmangel verdecken.
Behalten Sie den nächsten Fahrzeugtermin ohne Papierchaos im Blick.
Fahrnex verbindet Erinnerungen, Dokumente und Servicehistorie, damit Prüftermine und Wartung nicht erst im letzten Moment sichtbar werden.
Kostenlos registrierenHU, AU und „TÜV“: Was wird tatsächlich geprüft?
Nach Anlage VIII StVZO untersucht die HU Verkehrssicherheit, Umweltverträglichkeit und die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften. Bei Verbrennern ist die Untersuchung des Motormanagement-/Abgasreinigungssystems Bestandteil der HU oder wird über ein zulässiges vorheriges Verfahren nachgewiesen. Reine Elektrofahrzeuge benötigen ebenfalls die HU, obwohl keine Abgasuntersuchung eines Verbrennungsmotors anfällt.
Die Prüfung ist unabhängig. Hat sie begonnen, wird sie nicht einfach für eine Werkstattreparatur pausiert und danach so fortgesetzt, als wäre nichts geschehen. Mängel werden im vorgeschriebenen Verfahren dokumentiert und eingestuft. Unser Ratgeber HU und AU in Deutschland erklärt beschreibt Ablauf und Hintergrund ausführlich; dieser Artikel konzentriert sich auf die Vorbereitung.
Diese Unterlagen sollten bereitliegen
| Unterlage | Wann sie wichtig ist | Praktische Prüfung |
|---|---|---|
| Zulassungsbescheinigung Teil I | Reguläre HU | Aktuelles Fahrzeugdokument mit lesbaren Angaben mitbringen. |
| Vorheriger HU-Bericht | Insbesondere Nachprüfung | Für die gesetzliche Prüfung der Mängelbeseitigung ist der Bericht vorzulegen. |
| Nachweise für Änderungen | Sonderräder, Fahrwerk, Licht, Anhängerkupplung oder Leistungsänderung | Anwendbare Genehmigung, Abnahme oder Eintragung mitbringen. |
| Separater AU-Nachweis | Nur bei zulässig separat durchgeführter Untersuchung | Gültigkeit und Verfügbarkeit für die HU bestätigen. |
| Termin- oder Flottenvollmacht | Anbieter- oder unternehmensabhängige Verwaltung | Buchung, Zahlung und Berechtigung zur Vorführung klären. |
Stellen Sie frühere Berichte nicht pauschal als Pflichtunterlage jedes gewöhnlichen HU-Termins dar. Sie sind dennoch wertvolle Fahrzeughistorie. § 29 StVZO verlangt, den HU-Bericht mindestens bis zur nächsten HU aufzubewahren. Bei einer Nachprüfung muss der Bericht vorliegen, damit Mängel und Frist geprüft werden können.
Vorbereitung in 15 Punkten
1. Fälligkeit, Fahrzeug und Prüfart bestätigen
Prüfen Sie Monat und Jahr anhand von Plakette, Zulassungsbescheinigung Teil I oder letztem Bericht. Bestätigen Sie, dass die Buchung zum richtigen Fahrzeug gehört und ob zusätzliche Prüfungen, Änderungsabnahmen oder Anforderungen für gewerbliche Fahrzeuge bestehen. Ist die HU bereits überzogen, hebt ein gebuchter Termin mögliche Folgen nicht automatisch auf.
2. Kennzeichen und Fahrzeugidentität prüfen
Beide Kennzeichen müssen vorhanden, sicher befestigt, sauber und lesbar sein. Die Prüfplakette hinten darf nicht verdeckt oder verändert werden. Schleifen, lackieren oder verändern Sie Identifizierungsmerkmale nicht. Wirkt der FIN-Bereich beschädigt, korrodiert oder unlesbar, holen Sie fachlichen Rat ein, statt Kennzeichnungen selbst zu rekonstruieren.
3. Licht und Rückstrahler testen
Prüfen Sie mit einer zweiten Person oder sicherer Spiegelung Abblend- und Fernlicht, Begrenzungsleuchten, Blinker, Warnblinker, Bremslicht, Rücklicht, Rückfahrlicht, Nebelleuchten, sofern vorhanden, und Kennzeichenbeleuchtung. Kontrollieren Sie Linsen und Rückstrahler auf Schäden, Feuchtigkeit und losen Sitz. Eine funktionierende Lampe behebt keine falsche Einstellung oder unzulässige Leuchteneinheit.
4. Reifen und Räder kontrollieren
Für Pkw-Reifen schreibt Deutschland mindestens 1,6 mm Hauptprofiltiefe vor. Prüfen Sie zusätzlich an mehreren Stellen Schnitte, Beulen, Risse, sichtbare Karkasse, Fremdkörper und ungleichmäßigen Abrieb. Kontrollieren Sie zulässige Dimension, Last- und Geschwindigkeitsindex sowie Felgen und Radschrauben sichtbar. Verwenden Sie den kalten Herstellerdruck für die tatsächliche Beladung.
Geänderte Rad-Reifen-Kombinationen können Genehmigungs- oder Abnahmenachweise verlangen. Eine Beule, sichtbare Karkasse oder schneller Druckverlust kann die Weiterfahrt unsicher machen; warten Sie mit der Diagnose nicht bis zur HU.
5. Bremsverhalten sicher beobachten
Achten Sie auf Warnleuchten, Schleifen, Ziehen, Vibration, weiches oder absinkendes Pedal, ungewöhnlichen Pedalweg und verändertes Verhalten der Feststellbremse. Führen Sie keine Vollbremsung auf öffentlichen Straßen durch und kriechen Sie nie unter ein ungesichertes Fahrzeug. Die HU misst Wirkung und Gleichmäßigkeit mit geeigneter Technik; ein normal wirkendes Pedal beweist kein ausreichendes Prüfergebnis.
6. Symptome an Lenkung und Fahrwerk beachten
Achten Sie auf Lenkungswarnung, deutliches Spiel, Klopfen, Ziehen, schlechte Rückstellung oder Instabilität. Prüfen Sie aus sicherer Position, ob das Fahrzeug auf einer Ecke auffällig tief steht oder eine sichtbare Feder beschädigt wirkt. Gelenke, Lager, Dämpfer und Strukturpunkte benötigen Fachausrüstung und keine improvisierte Eigenprüfung.
7. Scheiben, Wischer, Waschanlage und Spiegel prüfen
Die Sicht darf nicht durch relevante Schäden, dauerhafte Schlieren oder fehlende Ausstattung beeinträchtigt sein. Kontrollieren Sie Frontscheibe und notwendige Fenster, Wischerblätter, Waschdüsen und Flüssigkeitsförderung. Innen- und Außenspiegel müssen vorhanden, sicher und nutzbar sein. Nicht jeder Steinschlag führt zum gleichen Ergebnis; Lage, Größe, Aufbau und Sichtbeeinträchtigung entscheiden.
8. Gurte, Sitze und Türen kontrollieren
Ziehen Sie erreichbare Gurte aus, achten Sie auf offensichtliche Schnitte oder Ausfransung, lassen Sie sie einrollen und prüfen Sie Einrasten und Lösen. Sitze und Lehnen müssen sicher verriegeln, Kopfstützen dort vorhanden sein, wo erforderlich, und Türen, Haube und Heckklappe korrekt schließen. Demontieren Sie keine Gurtstraffer, Airbags oder Sitzelektronik.
9. Hupe und Kontrollanzeigen testen
Prüfen Sie die Hupe kurz an geeigneter Stelle. Beobachten Sie beim Einschalten der Zündung, ob Systemanzeigen ihren üblichen Selbsttest durchführen und sich anschließend wie im Handbuch beschrieben verhalten. Dauerhafte ABS-, Airbag-, Brems-, Lenkungs-, Abgas- oder andere Warnungen benötigen Diagnose. Einen Fehlercode ohne Ursachenbehebung zu löschen ist keine Vorbereitung.
10. Nach Lecks suchen, nicht nur Füllstände prüfen
Kontrollieren Sie den bisherigen Stellplatz und sichtbare Bereiche auf frischen Austritt. Füllstände gehören nach Handbuch gepflegt, doch die HU ist kein routinemäßiger Ölwechselservice. Entscheidend sind Sicherheit, Umweltwirkung, befestigte Systeme und feststellbare Mängel. Öffnen Sie nie ein heißes Kühlsystem und behandeln Sie Bremsflüssigkeit nicht beiläufig. Wiederholter Verlust verlangt Diagnose.
11. Abgas- und Auspuffsymptome beachten
Achten Sie bei Verbrennern auf ungewöhnlich lauten Auspuff, lockere Bauteile, sichtbare Schäden, starke Abgasgerüche, dauerhafte Motormanagementwarnung oder auffälligen Rauch. Arbeiten Sie nicht unter einem ungesicherten Auto und lassen Sie den Motor nie in geschlossenen Räumen laufen. Eine kürzlich gelöschte Warnung oder ein warmer Motor repariert keinen Abgasfehler.
12. Karosserie und Korrosion ansehen
Suchen Sie nach scharfen Außenkanten, unsicheren Stoßfängern, loser Verkleidung, Schäden an Leuchten oder Kennzeichen und starker Korrosion in zugänglichen Bereichen. Kosmetische Oberflächenspuren sind nicht mit Korrosion an tragender Struktur, Fahrwerksaufnahme oder Insassenschutz gleichzusetzen. Decken Sie aktiven Rost nicht unmittelbar vor der HU mit frischem Schutz ab; eine fachliche Beurteilung ist hilfreicher.
13. Pflicht- und Anbauteile bestätigen
Prüfen Sie Warndreieck, Warnweste und Erste-Hilfe-Material auf Vorhandensein und einsatzfähigen Zustand. Anhängerkupplung, Dachsysteme, Rampen oder anderes Zubehör müssen sicher montiert sein und zu anwendbaren Unterlagen passen. Entfernen oder sichern Sie loses Gepäck, damit es die Prüfung nicht behindert und keine Gefahr bildet.
14. Umbauten und softwareabhängige Funktionen prüfen
Abweichende Fahrwerke, Distanzscheiben, Leuchten, Auspuffkomponenten, Anhängerkupplungen und Leistungsänderungen können Genehmigung, Abnahme oder Eintragung erfordern. Bringen Sie die Nachweise für das konkrete Bauteil mit. Verlassen Sie sich nicht auf die Aussage eines Verkäufers, ein Umbau sei „TÜV-geprüft“. Dokumentation und eingebaute Konfiguration müssen zusammenpassen.
Moderne Fahrzeuge melden Fehler elektronischer Sicherheitssysteme. Installieren Sie zur Vorbereitung keine inoffiziellen Softwareänderungen und deaktivieren Sie keine Warnungen.
15. Sichtbare Punkte bei Elektro- und Hybridfahrzeugen
Elektro- und Hybridfahrzeuge werden wie andere Fahrzeuge zur HU vorgeführt. Achten Sie aus sicherer Position auf Warnmeldungen, beschädigte Ladebuchsen, sichtbare Schäden an mitgeführten Kabeln, lose Unterbodenabdeckungen oder Aufprallspuren. Berühren Sie keine orangefarbenen Leitungen, öffnen Sie keine Hochvoltgehäuse und versuchen Sie keine Isolationsmessung. Hochvoltprüfungen gehören zu geschultem Personal und amtlichem Verfahren.
Was kann ich selbst prüfen?
| Bereich | Sinnvolle Eigenprüfung | Fachliche Beurteilung |
|---|---|---|
| Licht | Funktion, Sauberkeit und sichtbare Schäden | Einstellung, Verkabelungsfehler oder unzulässige Einheit |
| Reifen | Profil, Druck und sichtbare Schäden | Beule, Karkasse, Geometrie oder wiederholter Verlust |
| Bremsen | Warnungen und verändertes Verhalten | Verschleiß, Gleichmäßigkeit, Flüssigkeit, Leitungen und Messwerte |
| Lenkung/Fahrwerk | Warnung, Geräusch, Ziehen oder offensichtlicher Schaden | Spiel, Gelenke, Lager, Dämpfer und Struktur |
| Flüssigkeiten | Kaltprüfung und sichtbarer Austritt | Wiederholter Verlust, Bremsflüssigkeit oder Überhitzung |
| Hochvolt | Nur Warnungen und äußere sichtbare Schäden | Jede interne oder elektrische Messung |
Ein Werkstatt-Vorabcheck kann bei Symptomen oder fehlender Möglichkeit zur Eigenprüfung sinnvoll sein. Er ist freiwillig und ersetzt die unabhängige HU nicht.
Was passiert nach der Hauptuntersuchung?
Der Untersuchungsbericht dokumentiert Feststellungen und Einstufung. Das Ergebnis ist genauer als ein einfaches „bestanden“ oder „durchgefallen“.
| Einstufung | Plakette und Nutzung | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| Ohne Mängel | Plakette wird zugeteilt | Bericht aufbewahren und Wartung fortführen. |
| Geringe Mängel | Plakette kann zugeteilt werden | Unverzüglich, spätestens innerhalb der gesetzlichen Monatsfrist beheben. |
| Erhebliche Mängel | Keine Plakette | Sofort reparieren und mit Bericht innerhalb eines Monats zur Nachprüfung. |
| Gefährliche Mängel | Keine Plakette; unmittelbare Gefahr wird dokumentiert | Bericht beachten, Bewegung auf das sichere und rechtlich Zulässige beschränken, sofort reparieren und innerhalb eines Monats zurückkehren. |
| Verkehrsunsicher | Vorhandene Plakette wird entfernt, Behörde informiert | Nicht mehr auf öffentlichen Straßen betreiben; Abtransport und Reparatur organisieren. |
Kommt ein Fahrzeug mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln nach Ablauf eines Monats zurück oder fehlt der Bericht, ist nach den Vorschriften eine neue HU statt der begrenzten Nachprüfung erforderlich. Entgelte unterscheiden sich nach Fahrzeug, Prüfumfang, Stelle und Region; deshalb nennt dieser Leitfaden keinen falschen Pauschalpreis.
Checkliste für den Termintag
Checkliste für Fuhrparks und Firmenwagen
Benennen Sie pro Fahrzeug eine verantwortliche Person und verfolgen Sie Fälligkeitsmonat, Termin, Fahrer, Bericht, Mängelfrist und Nachprüfungsstatus. Speichern Sie den Bericht bei der Fahrzeugakte und schließen Sie die Aufgabe nicht nur deshalb, weil der erste Termin stattgefunden hat. Ein erheblicher Mangel bleibt offen, bis er repariert und in der Nachprüfung akzeptiert wurde.
Fahrer benötigen einen einfachen Meldeweg für Warnleuchten, Reifen-, Glas- und Bremssymptome. Trennen Sie die laufende Vorbereitung von der Reparaturfreigabe, damit ein akuter Sicherheitsmangel nicht durch unklare Verwaltung verzögert wird.
Häufige Vorbereitungsfehler
Fazit
Gute HU-Vorbereitung ist sachlich und sicherheitsorientiert. Stellen Sie Unterlagen zusammen, erkennen Sie offensichtliche Defekte, lassen Sie Sicherheitssymptome fachlich prüfen und verstehen Sie den anschließenden Bericht. Die Checkliste garantiert keine Plakette, kann aber fehlende Papiere und vermeidbare Überraschungen reduzieren, ohne zu gefährlicher Eigenarbeit anzuregen.
Bewahren Sie den Bericht mindestens bis zur nächsten HU auf, dokumentieren Sie Reparaturen und beobachten Sie Hinweise auf beginnenden Verschleiß oder Korrosion. Ein gepflegtes Fahrzeug wird über seine gesamte Nutzungszeit vorbereitet – nicht erst am Morgen der Hauptuntersuchung.
Häufig gestellte Fragen
Ist TÜV der offizielle Name der Fahrzeugprüfung in Deutschland?
Das amtliche regelmäßige Verfahren heißt Hauptuntersuchung, kurz HU. TÜV-Unternehmen gehören zu den anerkannten Stellen, die sie durchführen; auch andere zugelassene Überwachungsorganisationen nehmen dieselbe gesetzlich geregelte Untersuchung ab.
Welche Unterlagen brauche ich für die Hauptuntersuchung?
Bringen Sie die aktuelle Zulassungsbescheinigung Teil I und anwendbare Genehmigungs- oder Abnahmeunterlagen für Umbauten mit. Für eine Nachprüfung ist der vorherige HU-Bericht erforderlich. Bei zulässig separat durchgeführter AU kann zusätzlich deren Nachweis nötig sein.
Garantiert eine Checkliste, dass mein Auto die HU besteht?
Nein. Eine Eigenkontrolle findet offensichtliche Defekte und fehlende Unterlagen, doch die amtliche Prüfung nutzt vorgeschriebene Geräte und kann gemessene oder verdeckte Probleme erkennen. Sicherheitskritische Symptome gehören vor dem Termin fachlich beurteilt.
Wie lange habe ich nach erheblichen Mängeln für die Nachprüfung?
Nach Anlage VIII StVZO müssen erhebliche Mängel unverzüglich behoben und das Fahrzeug spätestens innerhalb eines Monats nach der HU mit dem Bericht zur Nachprüfung vorgestellt werden. Nach Fristablauf oder ohne Bericht ist regelmäßig eine neue HU erforderlich.
Kann mein Fahrzeug bei geringen Mängeln eine Plakette bekommen?
Bei ausschließlich geringen Mängeln kann eine Plakette zugeteilt werden, wenn eine unverzügliche Beseitigung zu erwarten ist. Die Mängel müssen trotzdem unverzüglich, spätestens innerhalb der gesetzlichen Monatsfrist, behoben werden.
Müssen Elektroautos zur Hauptuntersuchung?
Ja. Elektroautos benötigen ebenfalls die HU. Eine Abgasuntersuchung des Verbrennungsmotors entfällt, aber Bremsen, Reifen, Lenkung, Aufbau, Beleuchtung und der relevante sichtbare Hochvoltzustand bleiben Teil des Prüfrahmens.
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